Morgen.

Die nächste Entwicklungsstufe

Weniger Aufwand, mehr Entlastung: wie NOVENTI mit dem E‑Rezept, der TI-Anbindung und  KI in der Produktion die Zukunft des Gesundheitswesens gestaltet.

Systeme, die voraus- und weiterdenken

Lesezeit: 8 Minuten
Die Gesundheitsversorgung der Zukunft wird nicht daran gemessen, wie viele digitale Lösungen es gibt. Sondern daran, wie reibungslos die Prozesse laufen und wie stark sie die Leistungserbringenden entlasten. Denn diese sollen ihre Zeit nicht mit Systemen und Technik verbringen, sondern mit ihren Patientinnen und Patienten. Nur dann entstehen „Mehr Zeit für Gesundheit“, mehr Effizienz, mehr Qualität und Verlässlichkeit für alle. 

Vernetzung anstatt Fragmentierung

Die Zukunft im Gesundheitswesen wird vor allem auf Verbindung gebaut sein. Dienstleistungen werden nicht mehr in einzelnen Bereichen gedacht, sondern entlang durchgängiger Prozessketten. Abrechnung, Warenwirtschaft und Branchensoftware, digitale Services und Plattformen greifen ineinander. Kundinnen und Kunden spüren vor allem, dass weniger manuelle Schritte notwendig sind und der Abstimmungsaufwand geringer ist.

Zukunftsprojekt: KI-Fortschritte in der Rezeptabrechnung

NOVENTI verwendet bereits seit 2018 KI in der intern genannten „Produktion“ – der Rezeptabrechnung bzw. Rezepterkennung. 2025 treibt das Unternehmen die intelligente Dokumentenverarbeitung voran: In den Bereichen Heil- und Hilfsmittel werden komplexe Verordnungen und Anlagen durch ein antrainiertes KI-Modell möglichst automatisiert ausgelesen. In der Apothekenabrechnung startet Anfang 2026 die KI-Weiterentwicklung der optischen Zeichenerkennung, um Handschriften, Farb- und Layoutvarianten sicherer zu erfassen. Das Ergebnis: weniger manuelle Nacharbeit und spürbar reduzierter Prüfaufwand. Selbstverständlich erfolgt die Verarbeitung mit den gewohnt hohen Datenschutzstandards unseres Hauses.

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Intelligenz, die entlastet

Mit zunehmender Vernetzung wächst die Rolle von Daten – und damit auch die Möglichkeit, Prozesse aktiv zu unterstützen. Künstliche Intelligenz wird gezielt dort eingesetzt, wo sie echten Mehrwert schafft: Sie priorisiert, erkennt Muster und reduziert Routinetätigkeiten. Entscheidungen bleiben beim Menschen. Die Technik bereitet vor und nimmt Arbeit ab – so zum Beispiel mit einem Dialogassistenten im NOVENTI Abrechnungsportal apothekeOnline oder mit der smarten Powersuche im ganz neu optimierten Kundenportal mein NOVENTI. 

Wie groß der Mehrwert intelligenter Unterstützung im Alltag ist, zeigt sich bereits heute ganz konkret: Durch die Powersuche und passgenaue Lösungen in der Soforthilfe von mein NOVENTI ist die Zahl der Tickets um 9 Prozent gesunken. Das heißt: Kundinnen und Kunden finden schneller die richtigen Antworten und können ihre Anliegen häufiger direkt selbst lösen. Auch die integrierte Akademie zahlt auf dieses Prinzip ein: Dank des nahtlosen Zugangs ohne erneute Passworteingabe steigen die Buchungen von Flex-Learnings und Live-Kursen überdurchschnittlich. So wird deutlich, wie digitale Services nicht nur entlasten, sondern gleichzeitig auch die Nutzung relevanter Angebote spürbar verbessern.

Außer in den Produktlösungen setzt NOVENTI das auch in den eigenen Abläufen konsequent um. In der Rezeptabrechnung werden Prozesse bereichsübergreifend weiterentwickelt. Immer mit dem gleichen Fokus: Digitalisierung und Automatisierung steigern, Qualität und Effizienz stärken.

mein NOVENTI – das Kundenportal, das entlastet: Mit smarter Suche, zentraler Serviceübersicht und flexiblem Benutzerkonzept wird der Arbeitsalltag mit mein NOVENTI spürbar einfacher.

Mit klarem Fokus zur Qualitätsführerschaft 2030

Damit aus Digitalisierung verlässliche Wirkung wird, hat sich NOVENTI ein klares Ziel für die Zukunft gesetzt: die Qualitätsführerschaft in allen Geschäftsbereichen bis 2030. In der Rezeptabrechnung hat das mehrfach als „Bestes Abrechnungszentrum Deutschlands“ ausgezeichnete Unternehmen diesen Status bereits erreicht. Ziel ist es, nun auch in der Warenwirtschaft und in Saschen Branchensoftware Vorreiter zu werden.

Leuchtturmprojekte wie die KI-Weiterentwicklung in der Rezeptabrechnung und die TI-Anbindung im Heilmittelbereich stehen exemplarisch für diesen Kurs: Sie reduzieren Reibung, erhöhen Verlässlichkeit und schaffen spürbare Entlastung im Alltag der Kundinnen und Kunden. 

Zukunftsprojekt: TI-Anbindung für Physiotherapiepraxen

Im vergangenen Jahr setzte NOVENTI Impulse für die Digitalisierung im Heilmittelbereich. Der Heilmittelbereich zählt zu den jüngsten Versorgungsbereichen, die an die TI angebunden werden – nach aktuellen Planungen bis Oktober 2027. NOVENTI unterstützt die Heilmittelerbringenden mit praxisnahen und anwenderfreundlichen Lösungen und hat bisher über 1.300 Kundinnen und Kunden erfolgreich an die TI angeschlossen. Physiotherapeuten erhalten Praxisverwaltungssoftware, Abrechnung und TI-Anbindung aus einer Hand; ein Entlastungspaket bündelt alle benötigten Komponenten und reduziert Komplexität bei der Installation und im Betrieb. Damit profitieren Praxen bereits heute von KIM (Kommunikation im Medizinwesen) für sichere Kommunikation und den geschützten Austausch von Gesundheitsdaten. Außerdem schafft die TI die Grundlage für weitere Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA) und das E-Rezept. 

NOVENTI macht Wirkung möglich – und lässt sich daran messen

Eines ist klar: Technologie allein reicht nicht. Entscheidend sind die Menschen, die sie umsetzen: Mitarbeitende, die Expertise bündeln, Wissen über Bereichsgrenzen hinweg teilen und Lösungen gemeinsam voranbringen. Stets mit dem Blick für die Kundinnen und Kunden, die Leistungserbringenden im Gesundheitswesen. Am Ende zählt für NOVENTI, was vor Ort ankommt: ob Prozesse einfacher werden und der Alltag spürbar entlastet wird – in Apotheken, bei Heil- und Hilfsmittelerbringenden. NOVENTI ist bereit für die Anforderungen, die das Gesundheitssystem der Zukunft mit sich bringt, und gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Als Partner, der nicht nur Lösungen bereitstellt, sondern Wirkung erzeugt. 

Zukunft mitgestalten: der neue Aufsichtsrat der NHC

Neu konstituiert und erweitert: Die NOVENTI Health Care GmbH (NHC), eine Tochtergesellschaft der NOVENTI Health SE und nationaler Marktführer im Gesundheitswesen für den Bereich Abrechnung von (Krankenhaus-)apotheken und Gesundheitsfachberufen, hat einen neuen Aufsichtsrat. Künftig begleiten sechs Mitglieder die strategische Weiterentwicklung der NHC: Frank Steimel als Vorsitzender, Mark Böhm als stellvertretender Vorsitzender, Ingrid Weiß und Marion Fuihl als Arbeitnehmervertreterinnen sowie Dr. Kathrin Kerls und Dr. Thomas Ignatzi als externe Mitglieder mit umfassender Erfahrung in der Finanzindustrie. Der Aufsichtsrat berät die Geschäftsführung, setzt Impulse für die Zukunft und stärkt den Kurs der NHC auf dem Weg von heute nach morgen. Damit ist die NHC auch aus  Governance-Gesichtspunkten noch klarer auf das Morgen ausgerichtet.

Kundinnen und Kunden im Interview

3 Fragen an...

Steffen Kuhnert

Steffen Kuhnert

Gesundheitsexperte und Apothekeninhaber

Frage 1: Wenn Sie auf die nächsten zwei bis drei Jahre blicken: Welche Fähigkeit wird für die Apotheken der Zukunft entscheidend – und wo können Partner wie NOVENTI dabei am meisten unterstützen?

In zwei bis drei Jahren zählt vor allem Geschwindigkeit: in Beratung, Service und Kommunikation. KI wird zum echten Arbeitswerkzeug, das Zeit zurückgibt. Partner wie NOVENTI sind stark, wenn sie Warenwirtschaft, Abrechnung und KI nahtlos verbinden – mit offenen Schnittstellen, sauberen Datenflüssen und ggf. auch mit spezialisierten Partnern. Denn die Apotheke der Zukunft braucht vor allem Systeme, die mitdenken, um sie zu entlasten.


Frage 2: Was braucht es aus Ihrer Sicht, dass Apotheken insgesamt digitaler werden?

Digitaler wird die Apotheke, wenn Systeme endlich miteinander sprechen: Standards, Interoperabilität, offene Schnittstellen. Lösungen müssen den Alltag spürbar erleichtern, Teams brauchen Befähigung und Begleitung. KI senkt dabei die Einstiegshürde mit Spracheingabe, Textbausteinen und intelligenten Vorschlägen für Beratung und Dokumentation sofort. Und investiert wird, wenn es wirtschaftlich planbar ist: ein klarer wirtschaftlicher Mehrwert durch Zeitgewinn, neue Erlöse oder einfachere Abrechnung.


Frage 3: An welcher Stelle wünschen Sie sich die größte Entlastung durch Digitalisierung – und woran würden Sie konkret spüren, dass Lösungen wirklich wirken? 

Die größte Entlastung entsteht, wenn Bürokratie rund um pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) verschwindet. Die sind nämlich eine Riesenchance für die Apotheke, aber Stand heute bremsen Dokumentation und Nachweise sie aus. Digitalisierung ist erst dann wirklich wirksam, wenn Leistungen  in Minuten ohne Medienbruch laufen, Routinekommunikation KI-gestützt im Hintergrund passiert und das HV-Team täglich Zeit für Beratung zurückgewinnt. Kurz gesagt: weniger Verwaltung, mehr Apotheke.

Marcel Schulze

Marcel Schulze

Praxisinhaber BestPhysioWell

Frage 1: Das Gesundheitswesen wird immer vernetzter – auch für die Physiotherapie kommt bald die TI-Anbindung. Was erhoffen Sie sich von dieser Entwicklung für den Berufsstand und Ihren Arbeitsalltag?

Wir erwarten vor allem Entlastung im Praxisalltag. Heute sind viele Prozesse noch von Papier, Medienbrüchen und zeitintensiven Abstimmungen geprägt. Mit der TI-Anbindung erwarten wir effizientere Kommunikationswege, etwa im Austausch mit Arztpraxen, und perspektivisch einen schnelleren Zugriff auf relevante Verordnungs- und Patientendaten – natürlich im Rahmen der geltenden Datenschutz- und Sicherheitsstandards. 

Für den Berufsstand bedeutet das eine stärkere Einbindung in digitale Versorgung und damit mehr Sichtbarkeit – also eine Aufwertung. Wenn Dokumentation und Abstimmung einfacher werden, bleibt am Ende mehr Zeit für das, worum es geht: die Therapie an den Patientinnen und Patienten.
 

Frage 2: Was tragen Softwarelösungen wie NOVENTI Ora dazu bei, dass die Digitalisierung in Ihrem Alltag auch funktioniert?

Damit Digitalisierung im Alltag funktioniert, braucht es Lösungen, die Prozesse wirklich abbilden – und nicht zusätzlich verkomplizieren. NOVENTI Ora unterstützt uns dabei, schneller und strukturierter zu arbeiten. Vom Rezeptmanagement über die Abrechnung bis zur Zahlungsverfolgung. 

Ein zentraler Vorteil ist, dass alle Informationen an einem Ort gebündelt werden: Das schafft Transparenz, reduziert Fehler und macht Abläufe verlässlicher. Besonders in einem größeren Praxisverbund wird dadurch einheitliches Arbeiten über Standorte hinweg möglich – das spart Zeit und entlastet die Teams im Tagesgeschäft spürbar.
 

Frage 3: Wenn Sie in die Zukunft schauen: Welche digitale Vernetzung würde Ihre Praxis morgen am meisten voranbringen?

Am meisten würde eine durchgängige, standardisierte Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen helfen – insbesondere zwischen Arztpraxis, Physiotherapie und Abrechnungsstelle. Ein Schlüssel wäre die elektronische Verordnung ohne Medienbruch: digital ausgestellt, direkt im Praxissystem – ohne Papier, ohne Übertragungsfehler, ohne nachträgliches Abtippen.

Zusätzlich wäre eine bessere digitale Patientenkommunikation ein großer Gewinn, etwa beim Terminmanagement oder beim sicheren Austausch von Dokumenten. Das würde unsere Prozesse beschleunigen und uns so mehr Zeit für qualitativ hochwertige Behandlung schaffen.

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