NOVENTI Data Hub

Der NOVENTI Data Hub zeigt relevante Entwicklungen im Apotheken- und Gesundheitsmarkt. Auf Basis unserer anonymisierten Abrechnungsdaten bereiten wir aktuelle Zahlen, Trends und Statistiken verständlich auf. Der Data Hub bietet Medien, Fachkreisen und der interessierten Öffentlichkeit fundierte Einblicke - datenbasiert, neutral und aktuell. 

NOVENTI Rezept Report: Deutschland hat Rücken

Im ersten Halbjahr 2026 hat NOVENTI fast so viele Physiotherapie-Fällen wegen Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden abgerechnet wie im gesamten Jahr 2025.

 

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung zur Auswertung 

Zahlen, Daten, Fakten zu Rückenbeschwerden (1. Halbjahr 2026)

10800  

Physiotherapie-Verordnungen zu Rückenbeschwerden hat NOVENTI bis Ende Juni 2026 abgerechnet

579000  

betrug das Abrechnungsvolumen im 1. Halbjahr 2026 

86 % 

der Fälle betreffen Menschen ab 50 Jahren

Rückenschmerzen sind die häufigste Diagnosegruppe

Im ersten Halbjahr 2026 entfielen mit rund 4.200 Fällen die meisten der ausgewerteten physiotherapeutischen Abrechnungsfälle auf Rückenschmerzen. Dahinter folgen Bandscheibenerkrankungen mit rund 2.200 Fällen und Spondylose (verschleißbedingte Veränderungen der Wirbelsäule) mit rund 1.700 Fällen.

Rückenschmerzen betreffen vor allem Menschen ab 50

86 Prozent der ausgewerteten Abrechnungsfälle entfielen im ersten Halbjahr 2026 auf Menschen ab 50 Jahren. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) betraf Menschen ab 65 Jahren, weitere 33 Prozent die Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren.

Bandscheibenfälle nach sechs Monaten fast auf Vorjahresniveau

Bei Bandscheibenerkrankungen wurden im ersten Halbjahr 2026 bereits rund 95 Prozent des gesamten Vorjahreswerts erreicht: 2.244 Abrechnungsfälle gegenüber 2.365 Fällen im gesamten Jahr 2025. Auch bei weiteren betrachteten Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden liegen die Fallzahlen nach sechs Monaten bereits auf einem hohen Niveau.

NOVENTI Rezept Report: Apothekenabrechnung 2025

Für das Jahr 2025 hat NOVENTI über 174 Millionen E-Rezepte und zahlreiche Papierrezepte ausgewertet und präsentiert hier die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten.  

 

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung zur Auswertung 

Zahlen, Daten, Fakten zur Apothekenabrechnung 2025

174 Mio. 

E-Rezepte hat NOVENTI 2025 abgerechnet

102.60  

betrug der durchschnittliche Rezeptwert

80 % 

aller abgerechneten Rezepte waren elektronisch

Herz-Kreislauf-Medikamente wurden 2025 am häufigsten verschrieben

Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen die Statistik für Todesursachen in Deutschland an, was sich 2025 auch auf den eingelösten Rezepten in Apotheken widerspiegelt: Arzneimittel für kardiovaskuläre Erkrankungen gehören zu den häufigsten Medikamenten, die abgerechnet wurden. Sie machen knapp unter einem Drittel aller Verschreibungen in den Apotheken aus. Auf dem zweiten Platz folgen Medikamente, die auf das Nervensystem wirken, wie Schmerzmittel oder Analgetika – als Begleitmedikamente sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Medikationspläne. Am dritthäufigsten wurden 2025 Medikamente für den Verdauungstrakt und Stoffwechsel verschrieben.

Immunmodulierende Medikamente waren mit Abstand am teuersten

Immunmodulierende Medikamente machen zwar absolut nur einen kleinen Teil der 2025 verschriebenen Medikamente aus, dominieren aber mit deutlichem Abstand die Kosten pro Rezept. Im Durchschnitt sind diese fast neunmal teurer als blutbildende Medikamente. Am günstigsten waren Medikamente für das kardiovaskuläre System.

 

Die ATC-Codes werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt und gepflegt. Sie klassifizieren Arzneimittel in zusammengehörige Wirkstoffgruppen. Dafür stehen die einzelnen Codes:

  • A: Alimentäres System und Stoffwechsel
  • B: Blut und blutbildende Organe
  • C: Kardiovaskuläres System
  • D: Dermatika
  • G: Urogenitalsystem und Sexualhormone
  • H: Systemische Hormonpräparate, exkl. Sexualhormone und Insuline
  • J: Antiinfektiva zur systemischen Anwendung
  • L: Antineoplastische und immunmodulierende Mittel
  • M: Muskel- und Skelettsystem
  • N: Nervensystem
  • P: Antiparasitäre Mittel, Insektizide und Repellenzien
  • R: Respirationstrakt
  • S: Sinnesorgane
  • V: Varia

Dermatika: Größter Preissprung seit 2022

Die deutlichste Preisentwicklung gab es in den vergangenen drei Jahren bei Medikamenten für Hautkrankheiten, sogenannten Dermatika. Im Vergleich zu 2022 ist ihr Preis durchschnittlich um fast 50 % gestiegen. Einen deutlichen Preisabschlag gab es dagegen bei Medikamenten für Sinnesorgane.  

NOVENTI Rezept Report: Physiotherapeutische Heilmittel 2025

Im Jahr 2025 hat NOVENTI über 7,7 Millionen Heilmittelverordnungen im Bereich Physiotherapie ausgewertet und präsentiert hier die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten.  

 

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung zur Auswertung 

Zahlen, Daten, Fakten zur Physiotherapie 2025

7.7 Mio. 

Heilmittelverordnungen in der Physiotherapie hat NOVENTI abgerechnet

161  

betrug der durchschnittliche Verordnungswert einer physiotherapeutischen Leistung

59.6 % 

beträgt der Anteil von Krankengymnastik am Gesamtvolumen

Durchschnittlicher Verordnungswert seit 2022 gestiegen

Seit 2022 sind die durchschnittlichen Kosten je therapeutischer Leistung um rund 9 Prozent angestiegen, von 148 € auf 161 € (2025). 

Strukturverschiebung innerhalb physiotherapeutischer Versorgung

Da die Krankengymnastik seit 2022 weniger Rückgang als die anderen Leistungsbereiche verzeichnet hat, ist ihr Anteil am Gesamtvolumen prozentual gestiegen – von 56,9 Prozent (2022) auf 59,6 Prozent (2025). Gleichzeitig sinkt der Anteil der Manuellen Therapie von 15,6 Prozent (2022) auf 14,6 Prozent (2025) sowie der Hausbesuche von 10,5 Prozent auf 9,2 Prozent. Die Manuelle Lymphdrainage bleibt mit 8,7 Prozent (2022) und 8,6 Prozent (2025) weitgehend stabil, während physikalische Therapieformen von 8,4 Prozent auf 8 Prozent zurückgehen.

Kosten in der Physiotherapie bleiben stabil

Im betrachteten Leistungszeitraum blieben die Bruttokosten therapeutischer Leistungen annähernd stabil – von 2,19 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf 1,98 Milliarden Euro im Jahr 2025. Diese Entwicklung deutet auf eine strukturelle Veränderung innerhalb der Versorgung hin.

Kontakt

(0 71 42) 5 88-0
info@awinta.de
 Facebook