Apotheken

NOVENTI erhält Zuschlag für zentralen eRezept-Speicher (Projekt „GERDA“) und Freigabe für Beta–Version

Im Rahmen des Modellprojekts „GERDA“ („geschützter eRezept-Dienst der Apotheken“) der ABDA, hat NOVENTI den Zuschlag für die Realisierung wesentlicher Bestandteile des eRezeptes erhalten. Die Hoheit über die notwendige Infrastruktur liegt nach wie vor bei den Apotheken, die fachliche Verantwortung bei der Avoxa-Tochter NGDA (Netzgesellschaft Deutscher Apotheker). Bei der Ausschreibung der NGDA konnte NOVENTI mit ihrer Erfahrung und technischem Know-How überzeugen und sich erfolgreich gegen drei weitere Mitbewerber durchsetzen.

Der Auftrag umfasst die Umsetzung des zentralen eRezept-Fachdienstes, der neben dem eRezept-Speicher auch die Statusübergänge des eRezeptes verwaltet. Damit soll beispielsweise sichergestellt werden, dass ausschließlich der Patient entscheiden kann, in welcher Apotheke ein Rezept eingelöst wird, ein verschriebenes Rezept nur einmal in einer Apotheke eingelöst werden kann sowie das Vorgehen festgelegt werden, wenn der Kunde das Rezept zurückfordert, um dieses in einer anderen Apotheke einzulösen.

Die erste Version der Software wird bereits Mitte Juli diesen Jahres von NOVENTI zur Verfügung gestellt. Der Pilotbetrieb startet anschließend im November – zunächst in den Regionen Stuttgart und Tuttlingen. Ärzte in diesen Regionen können ab diesem Zeitpunkt erstmals Verordnungen elektronisch ausstellen. Im ersten Schritt wird dies vor allem das „normale“ Muster 16 Rezept sein. BtM-Verordnungen und Heil- und Hilfsmittel sollen dann schrittweise folgen. Die Umsetzung von „GERDA“ für das gesamte Bundesland Baden-Württemberg soll im Februar 2020 erfolgen.

Die Beta–Version wurde bereits ausgeliefert und ist von der NGDA am 14.06.19 freigegeben worden. Anlässlich dessen erklärt der Vorstandsvorsitzende der NOVENTI Health SE, Dr. Hermann Sommer, dazu: „Wir freuen uns natürlich sehr über das Vertrauen und sind froh, das Feld der digitalen Zukunft im Gesundheitswesen Deutschlands gemeinsam mit der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.) zu gestalten.“